Deine Meinung: Johannes Fischer (Schülersprecher BOS) zum Thema „Abschlussfeiern an der Brandlwiese“

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Wie verliefen aus deiner Sicht die Feiern der BOS/FOS?

JF: Unsere Feiern von der BOS/FOS hatten nichts zu tun mit den großen Ausschreitungen am Freitag, wir haben friedlich unseren letzten Prüfungstag gefeiert und danach war die Brandlwiese auch sauber!

Hast du die Ausschreitungen an besagtem Freitag mitbekommen?

JF: Ja, ich habe meine kleine Schwester dort abgeholt, und habe gesehen, wie es dort zuging. Das war schon nicht mehr normal, was da abging. Mit dabei war ich nicht, ich habe also nur eine kurze Momentaufnahme gesehen. Aber ich kann verstehen, dass es nun heißt, so kann es nicht mehr weitergehen. Denn, wenn Jugendliche sich so sehr betrinken, dass sie in die Donau springen, ist es definitiv zu viel des Guten.

Wie hättest du als OB darauf reagiert?

JF: Ich hätte als erstes die Schulleiter der betroffenen Schulen kontaktiert, und die Schüler selbst aufräumen lassen, anstelle wieder Kosten für die Stadt entstehen zu lassen. Vielleicht hätte ich auch nach Auflagen gesucht, ob man den Schülern nicht das Zeugnis verweigern kann, so lange nicht saubergemacht wurde. Jedenfalls hätte ich mich nur an die Schulen gewandt, bei dessen Feiern es auch so übertrieben wurde, und nicht sofort das Feiern für alle verboten.

Die Jugendlichen werden ja in Zukunft trotzdem feiern, sie werden sich einen neuen Platz suchen. Die Stadt will das laut Presse versuchen, einzudämmen. Denkst du, dass das sinnvoll ist?

JF: Ich finde es schwierig. Wenn auf facebook eine Gruppe auf privat oder geheim gestellt wird, und eine Gruppe auf Whatsapp sich privat zusammenschreibt, wie will die Stadt das verhindern oder eindämmen. Und wenn sich dann, sagen wir, 300 Schüler treffen, wie wollen sie das so schnell auflösen. Also ich denke, die Feiern komplett eindämmen zu wollen und komplett zu verhindern, ist der falsche Ansatz, denn feiern tun wir sowieso. Irgendwie finden wir schon einen Weg. Ich selbst mache nächstes Jahr an der BOS mein allgemeines Abitur und werde nicht auf das Feiern danach verzichten.

Als Schülersprecher kennst du die Schüler an deiner Schule und wie sie reagieren. Das Verbot, an jeglichen öffentlichen Plätzen zu feiern gilt ja nun auch für dich und alle anderen Schüler Neuburgs. Habt ihr etwas geplant, gegen das Feierverbot?

JF: Naja, hier haben wir schlichtweg das Problem, dass das Schuljahr für uns schon vorbei ist. Wir sehen uns nicht mehr jeden Tag und was sollen wir da noch groß drüber reden. Unsere Abschlussfeiern sind vorbei, und auch, dass vom Verbot alle Schulen betroffen sind, habe ich erst jetzt mitbekommen. Deswegen finde ich es wirklich super, dass ihr euch für uns einsetzt!

Was würdest du dem Stadtrat abschließend gerne zu diesem Thema sagen wollen?

JF: Wie ich schon gesagt habe, finde ich, dass ein totales Feierverbot nicht die richtige Lösung ist! Leider wirkte es wie eine Affekthandlung, die noch dazu die Falschen trifft. Erstens merken diejenigen, die sich falsch verhalten haben nichts davon, denn sie hatten ihre Feiern schon. Und zweitens trifft es eben nicht nur die Schulen, welche quasi Schuld an der Misere sind, sondern alle.
Ich hoffe für die Zukunft, dass den Jüngeren Absolventen klar gemacht wird, dass es so nicht weitergeht, und dass wir alle friedlich feiern können!

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„Deine Meinung“ – neue Reihe der Jungen Union Neuburg

Anfang Juli sorgten die Diskussionen infolge der unkontrollierten Abschlussfeiern auf der Brandlwiese in Neuburg für erhitzte Gemüter und führten letztlich zu einem Verbot von Schulabschlussfeiern auf öffentlichem Grund.

Diesem Sachverhalt hat sich die Junge Union Neuburg angenommen und möchte mit einem neuen Format, welches den Titel „Deine Meinung“ trägt, die Positionen und Eindrücke der verschiedenen Konfliktparteien abholen. Bei diesem Prozess soll keinesfalls eine Schuldzuweisung gegenüber einer Seite, das Ergebnis sein. Vielmehr soll eine konstruktive Gesprächsgrundlage für künftige Debatten gelegt werden um hieraus eine für alle Seiten tragbare und zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten.

In einem ersten Video der JU Neuburg, bittet unsere Ortsvorsitzende Marie-Luise Stadler um eure Meinungen. Neben den Einsendungen zum Thema Abschlussfeiern sind selbstverständlich auch Beiträge zu anderen Thema willkommen.

Das Einführungsvideo zu „Deine Meinung“ kann auf den Onlineauftritten (Facebook und YouTube) abgerufen werden. Daneben werden in den kommenden Tagen ebenfalls die oben beschriebenen Standpunkte der einzelnen Beteiligten veröffentlicht. Die JU Neuburg freut sich auch über eure Meinung!

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Die JU Neuburg zu Besuch in der deutschen Hauptstadt

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl und unter der Organisation des stellvertretenden Ortsvorsitzenden der CSU Neuburg – Benjamin Machel – reisten rund 50 Mitglieder der JU-Kreisverbände Neuburg, Ingolstadt und Eichstätt zwischen dem 11.06. und 14.06. in die deutsche Hauptstadt.

Mit Blick auf die kulturellen und historischen Aspekte von Berlin standen verschiedene interessante Besichtigungen auf dem Programm. Hierzu zählte u.a. ein Besuch im deutschen Bundestag, dem Bundesverteidigungsministerium, Schloss Bellevue mit dem Bundespräsidialamt und der bayrischen Vertretung in Berlin. Eine Stadtrundfahrt und eine Rundfahrt auf der Spree rundeten den Besuch ab.

Der Aufenthalt konnte zusätzlich für einen harmonischen und konstruktiven Austausch zwischen den drei Kreisverbänden genutzt werden, sodass die politische Jugend der CSU voller Tatendrang in den kommenden Wahlkampf für die Bundestagswahl im September 2017 startet.IMG_143920170612_14470520170611_215551

Mitgliederversammlung 2017 – JU wählt neue Vorstandschaft

Bei der Mitgliederversammlung der Jungen Union Neuburg a.d. Donau am 31.03.2017 wurde die neue Vorstandschaft für die Wahlperiode 2017-2019 gewählt.

Mit der konstituierenden Sitzung am 14. April 2017 hat der neue Vorstand zeitnah seine Arbeit aufgenommen. Auch im Jahr 2017 erwarten euch einige interessante Veranstaltungen. Weitere Informationen diesbezüglich folgen in den kommenden Tagen.

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Quelle: Neuburger Rundschau

Karlskron gründet JU Ortsverband

„Ich freue mich, dass die Junge Union (JU) künftig mit einer kräftigen Stimme an der östlichen Landkreisgrenze spricht, und sich der weiße Fleck auf der Landkreiskarte schließt“, betonte der JU Kreisvorsitzende Matthias Enghuber bei der Gründungsversammlung des JU Ortsverbandes Karlskron im Landgasthof Haas.

„Warum haben wir in Karlskron eigentlich keinen JU-Ortsverband?“ fragte die 19-jährige Lena Hufnagel aus Adelshausen vor zwei Monaten dem CSU-Ortsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidat Stefan Kumpf. Dies war zugleich der Startschuss für die Initiative zur jetzt erfolgten Gründung eines JU-Ortsverbandes in Karlskron. Bei der Gründungsversammlung trafen sich neben den Gästen vom CSU-Ortsverband und der JU-Kreisvorstandschaft 15 Jugendliche aus allen Ortsteilen von Karlskron, um ihr politisches Engagement zum Ausdruck zu bringen. Bei der Wahl der Vorstandschaft zeigten die neuen JU-Mitglieder durch einstimmige Ergebnisse große Einigkeit.

Als erste Aktion will die frisch gewählte Vorsitzende Lena Hufnagel mit einem Arbeitskreis „JU Marketing“ die Gruppe im Gemeindegebiet Karlskron über Flyer sowie im Internet bekannt machen.

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